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Nächstes Spiel: Sonntag, 14.03.2010 um 12:00 Uhr  gegen Landesbank Berlin, Flatow-Sporthalle, Vor dem schlesichen Tor 1. 

 


Aktuelles
06.03.2010 Kantersieg nach langer Pause

Laut Plan waren es 4 spielfreie Wochen, in realitas kam noch eine Woche hinzu - Dank der Absage der Spandauer Truppe vom letzten Wochenende, die uns 2 Punkte kampflos überlassen wollten. Solch lange Wettkampfpausen können hilfreich sein, um Wunden zu lecken und durch Erholung erneut Kräfte entwickeln zu können, sie können aber auch einen Lauf unnötig stören und Unruhe in ein motiviertes Team bringen. Und wenn dann noch der "Angstgegner" aus der Hinrunde den ersten Messpunkt nach eben beschriebener Pause darstellt, kann im Vorfeld auch mal ein wenig Unruhe und Unsicherheit aufkommen...

Soweit die Vorgeschichte zum gestrigen "Topspiel" des 13. Spieltags der Bezirksliga C gegen den Gast aus dem Nachbarbezirk, der HSG Charlottenburg II. Die im Durchschnitt recht junge Truppe des Gegners wirkte schon beim Aufwärmen hoch motiviert -  als wollte sie den Erfolg aus dem Hinspiel unbedingt wiederholen. Doch mit dem Anpfiff der beiden Schiedsrichter schien den Charlottenburgern, die teilweise die ganze Hallenlänge für ihre beeindruckenden Warm-up-Sprints benötigt hatten, irgendwie die Luft ausgegangen zu sein. Behäbig, langsam und drucklos wirkten die Angriffe des Gegners. Kein Kraut schien gewachsen gegen unsere starke 6:0-Deckung und unseren sicheren Torwart. Wir dagegen konnten durch konsequentes Gegenstoßverhalten schnell ein wenig davonziehen, sechs Tore Abstand waren es bereits nach 10 Minuten. Das hatten auch wir nicht erwartet.

Vielleicht lief es zu einfach für uns, vielleicht wurden wir dadurch auch etwas zu übermütig: Nach starker Anfangsphase schlichen sich nun plötzlich dumme, individuelle Fehler in unser Spiel ein. Ungenaue Pässe, miserable Wurfquote, schlechte Deckungsleistung - plötzlich war unsere Konzentration dahin. Die HSG nutzte dies in ihrer besten Phase dieses Abends effektiv aus und kam zu einfachen Toren. Schnell schmolz unser Vorsprung auf 2 Tore zum 10:8 zusammen. Dem Handballgott sei Dank konnten wir uns aber recht rasch wieder fangen und unsere Anfangskonzentration wiedererlangen, um die drucklosen Charlottenburger erneut auskontern zu können. Mit 17:10, was einer Vorentscheidung glich, ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der Gegner noch einmal, sich aufzubäumen und eine richtige "Klatsche" zu vermeiden. Doch bereits in der 35. Spielminute war alles entschieden: Die HSG gab sich ab dem Stand von 22:13 offensichtlich geschlagen. Unser Torhunger war aber noch lange nicht gestillt. Konter um Konter liefen wir in Richtung des bedauernswerten Torwarts der Charlottenburger - er sollte am Ende 39 mal hinter sich greifen müssen.

Mit 39:20 gewannen wir am Ende hochverdient. Unsere Abwehr zeigte mal wieder eine beachtliche Leistung, Christian im Tor gab der Defensive zusätzliche Sicherheit. Im Angriff beeindruckte mich am meisten der unbedingte Wille, schnell zu spielen. Kaum ein Konter wurde ausgelassen, obwohl das Spiel bereits so früh entschieden war.

So kann es weiter gehen. Fürchten brauchen wir uns in dieser Verfassung vor niemandem...

 
23.01.2010 Punkteteilung beim Gipfeltreffen

Beim ersten Heimspiel des Jahres 2010 in unserer Beusselburg kam es gleich zum Aufeinandertreffen der beiden führenden Tabellennachbarn. Der Gegner, die Dritte der Füchse aus Reinickendorf, zeigte uns von Beginn an seine Stärken: Eine massive, teilweise hoch gewachsene 6:0-Abwehrreihe und vorne ein geduldiger, wohl organisierter aber dennoch druckvoller Spielaufbau im Rückraum.

Das Spiel begann intensiv, wie es sich für ein Gipfeltreffen gehört, sollte aber über die gesamte Spielzeit fair bleiben. Die Abwehrreihen und starke Leistungen der Torhüter beider Seiten dominierten das Spiel. Gerade unsere Defensivformation zeigte mit einem starkem Mittelblock um Christoph und Florian außergewöhnlichen Kampfeswillen und Einsatz. Leider gelang es uns zu selten, uns über schnelles Umschalten zum Schnellangriff für die Defensivarbeit zu belohnen. So mussten wir uns immer wieder Tor für Tor mühselig über den Positionsangriff gegen die sehr gut und defensiv stehende Füchse-Abwehr erkämpfen. Nahezu ausgeglichen mit leichtem Vorteil für die Reinickendorfer ging es mit 11:12 in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte sollte es zu einem kleinen Bruch in unserem Spiel kommen. Hinten erlaubten wir uns die ersten Abstimmungsfehler, die zu einfachen Toren für den Gegner führten. Um die Füchse nicht frühzeitig davonziehen zu lassen, waren nun im Angriff im Zugzwang. Die Folge waren teilweise überhastete Schnellangriffe, die Fehlerquote stieg - die Füchse konnten ihren Vorsprung bis auf vier Tore ausbauen.

Ab der 50. Minute stieg aber auch konditionsbedingt die Fehlerquote der Füchse. Wir hatten unser Pulver noch nicht verschossen und konnten durch unsere wiedererstarkte Abwehr langsam aber sicher die Oberhand gewinnen und uns Tor um Tor herankämpfen. Verdient konnten wir in der 59. Minute zum 21:21 ausgleichen und auch noch den darauf folgenden Angriff der Füchse erfolgreich abwehren. Es blieben uns 50 Sekunden, um das Spiel für uns zu entscheiden, doch die Füchse-Abwehr hielt unserem Ansturm stand.

So blieb es bei einer hart umkämpften Punkteteilung, ein aus meiner Sicht faires Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden bin. Die Mannschaft hat eine außergewöhnliche Abwehrleistung gezeigt, Motivation und unbedingter Siegeswille waren stets präsent. Dem Saisonziel "Platz 2" sind wir gestern einen enormen Schritt näher gekommen.

Beim Schreiben dieses Berichts erreichte mich leider eine Nachricht, die mich sehr betroffen macht: Oleg Velyky ist in der vergangenen Nacht seinem langen Krebsleiden erlegen. Möge Dich dort, wo Du jetzt bist, nichts und niemand mehr vom Handballspielen abhalten!

 
16.01.2010 Ungefährdeter Sieg gegen HSW Humbodt
10.01.2010 Pflichtsieg ohne Glanz
12.12.2009 Furioses Jahresabschlußspiel

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