Aus Zeitgründen muss ich es heute ein wenig kurz machen: um 12 Uhr mittags mussten wir bei Landesbank Berlin in Kreuzberg antreten. Schon das Hinspiel hatte gezeigt, dass wir uns gegen diese betagte, aber clevere und spielstarke Truppe irgendwie ein wenig schwer tun. So war es auch heute. Das Spiel begann denkbar schlecht für uns. Die Abwehr war noch nicht wach, die Torfabrik wollte nicht anlaufen - mit 1:5 lagen wir gleich nach wenigen Minuten hinten. Doch wir konnten uns fangen und vor allem über das probate Mittel gegen ältere Truppen, den Gegenstoß, zu einfachen Toren kommen. Schnell wendete sich dadurch das Blatt zu unseren Gunsten und wir konnten sogar mit 4 Toren Vorsprung in die Pause gehen. Die zweite Hälfte plätscherte dann so dahin. Eigentlich tat sich recht wenig - der 4 Tore Abstand blieb über weite Strecken konstant. Als sich dann der Gegner durch sinnloses Gemecker mit dem aus meiner Sicht ordentlichen Schiedsrichter selbst dezimierte, schien die Sache endgültig entschieden. Doch es kam mal wieder anders. Anstatt dem Gegner, der teilweise nur noch mit 2 Feldspielern auf dem Platz stand, den "Gnadenstoß" zu versetzen, ließen wir unsere Konzentration völlig fallen und gaben die einfachsten Bälle her. So wurde es zum Schluß nochmal richtig spannend - aber mehr als auf ein Tor Abstand zum Endstand von 22:23 kamen die Landesbänker nicht mehr ran. Ein handballerischer Leckerbissen sieht anders aus - aber was soll's: 2 Punkte sind 2 Punkte. Nächste Woche müssen wir wieder ein wenig zulegen, wenn wir gegen den Konkurrenten aus Friedrichsfelde bestehen wollen. |